Britisches Pfund steht vor potenzieller Schwäche angesichts globaler Zinserhöhungen

09/08/2026, 10:36 PM forecast finance

Das britische Pfund hat sich in diesem Jahr relativ gut entwickelt und gegenüber mehreren Währungen zugelegt, darunter ein Anstieg von 1,6 % gegenüber dem Euro und ein Anstieg von 2,8 % gegenüber dem Schweizer Franken.

Die Rücktritt von Premierminister Keir Starmer und die Ernennung von Andy Burnham zu seinem Nachfolger haben jedoch Bedenken hinsichtlich der politischen Stabilität und der fiskalischen Politiken im Vereinigten Königreich aufgeworfen.

Trotz der jüngsten Stärke des Pfunds weisen Analysten wie Matthew Ryan von Ebury darauf hin, dass die Performance der Währung aufgrund steigender Kreditkosten im Vereinigten Königreich und eines globalen Verkaufs von Anleihen gefährdet sein könnte.

Die Bank von England hat ihren Leitzins bei 3,75 % gehalten, was im Gegensatz zu den Erwartungen von Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve steht, die typischerweise ihre jeweiligen Währungen stärken. Die bevorstehende Haushaltsankündigung am 28.

Oktober wird voraussichtlich politische Risiken mit sich bringen, da potenzielle Steueränderungen und eine erhöhte Verschuldung zur Finanzierung von Burnhams Ausgabenplänen erwartet werden.

Analysten warnen, dass Maßnahmen, die als nachteilig für das Wachstum wahrgenommen werden, das Pfund weiter schwächen könnten, insbesondere im Hinblick auf steigende Inflationsdruck, der mit höheren Öl- und Gaspreisen verbunden ist.

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