Das US-Haushaltsdefizit stieg im Juli auf 432,3 Milliarden US-Dollar und markierte den größten monatlichen Rückgang seit März 2021, hauptsächlich aufgrund steigender Zinsen auf die Bundesverschuldung.
Trotz dieser alarmierenden Zahl erwarten die Händler in den nächsten fünf Jahren keine Zinssenkungen von der Federal Reserve, obwohl die Erwartungen an eine Zinserhöhung nach den jüngsten Beschäftigungsberichten und stabilen Inflationsdaten nachgelassen haben.
In einer positiven Entwicklung für den amerikanischen Automobilsektor kündigte Ford Motor Pläne an, die Produktion seiner Lincoln-Fahrzeuge ab 2030 inländisch zu steigern und Importe aus China schrittweise abzubauen, um seine Position als führender US-Automobilhersteller zu stärken.
Unterdessen erlebt der Technologiesektor einen intensiveren Wettbewerb im Bereich KI zwischen den USA und China, was durch die Veröffentlichung offener KI-Modelle von Meta und Nvidia zur Förderung von Innovationen hervorgehoben wird.
Darüber hinaus haben geopolitische Spannungen im Nahen Osten, insbesondere Angriffe auf Schiffe im Golf von Oman und im Roten Meer, Bedenken hinsichtlich von Störungen der Energieversorgung geweckt, obwohl die Märkte Resilienz gezeigt haben, wobei zwei der drei US-Benchmark-Indizes gestiegen sind.
Der größte Staatsfonds der Welt in Norwegen berichtete von einem Rekordgewinn von 184 Milliarden US-Dollar, der hauptsächlich durch einen Anstieg der asiatischen Technologiewerte getrieben wurde, wobei ein erheblicher Teil seines Portfolios in US-Aktien investiert ist, darunter große Unternehmen wie Nvidia, Apple und Microsoft.