McKinseys Nick Leung und Joe Ngai argumentieren, dass China nicht vor einer Stagnation steht und ein wichtiger Markt für ausländische Unternehmen bleibt

08/31/2026, 04:36 PM research finance

In ihrem neuen Buch 'The Next China Is Still China' argumentieren McKinseys Nick Leung und Joe Ngai, dass China nicht am Rande einer Stagnation steht, wie es Japan in der Vergangenheit erlebte, noch steht es vor einer signifikanten Entkopplung von den USA.

Sie heben hervor, dass der chinesische Verbrauchermarkt zwar träge ist und der Immobiliensektor unter Druck steht, Chinas Dominanz in der globalen Fertigung und seine Investitionen in fortschrittliche Technologien jedoch stark bleiben.

Leung weist darauf hin, dass viele US-amerikanische und europäische Unternehmen enttäuscht sind, da sie von ihrem früheren Marktanteilsdominanz in China, die oft größer war als in anderen Regionen, abgerückt sind. Diese Enttäuschung wird durch den intensiven Wettbewerb innerhalb Chinas verstärkt, was Ngai als 'Involution' beschreibt.

Trotz dieser Herausforderungen betonen sie, dass multinationale Unternehmen in China investieren müssen, um in einem riesigen Verbrauchermarkt relevant zu bleiben und effektiv in anderen Märkten zu konkurrieren, in denen chinesische Firmen expandieren.

Der Artikel behandelt auch das rasante Wachstum chinesischer Unternehmen wie Mixue, das aggressiv expandiert hat, jedoch aufgrund steigender Kosten mit Gewinnrückgängen konfrontiert ist. Darüber hinaus wird angemerkt, dass viele ausländische Firmen Partnerschaften mit chinesischem Private Equity erkunden, obwohl tatsächliche Geschäfte noch begrenzt sind.

Insgesamt deutet McKinseys Analyse darauf hin, dass es für viele Unternehmen keine tragfähige Option ist, China zu ignorieren, da das Land weiterhin ein entscheidender Akteur in der globalen Wirtschaft ist.

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