Finanzminister Scott Bessent gab bekannt, dass die USA mit Japan zusammenarbeiten, um den Yen zu stärken, der erheblich unterbewertet ist.
Er betonte, dass ein stabiler Yen nicht nur für Japan, sondern auch für die gesamte asiatische Region entscheidend ist, da ein schwacher Yen andere Länder dazu veranlassen könnte, ihre Währungen abzuwerten, was potenziell zu Volatilität bei Währungen wie dem südkoreanischen Won führen und Bedenken hinsichtlich der Unterbewertung des chinesischen Yuan aufwerfen könnte.
Die Intervention der USA umfasste den Verkauf von Euro aus ihren Reserven, um Yen zu kaufen, eine seltene Maßnahme zur Stabilisierung der Währung. Bessent versicherte europäischen Beamten, dass dies lediglich eine Umverteilung von Reserven sei.
Er wies jedoch darauf hin, dass, während diese Intervention die Volatilität kurzfristig mildern könnte, Japan umfassendere politische Änderungen umsetzen müsse, um die zugrunde liegenden Probleme, die den Wert des Yens beeinflussen, anzugehen.
Er äußerte Optimismus über die politische Richtung Japans, enthielt sich jedoch eines Kommentars darüber, ob die Bank von Japan die Zinssätze erhöhen sollte, und wies darauf hin, dass effektive politische Änderungen für langfristige Stabilität entscheidend sind.