China setzt Handelsgegenmaßnahmen gegen die USA vor dem Besuch von Xi Jinping um

08/05/2026, 11:36 PM announcement

Das chinesische Handelsministerium hat seine umfangreichsten Handelsgegenmaßnahmen seit Oktober letzten Jahres erlassen, um auf die jüngsten US-Beschränkungen zu reagieren.

Dazu gehört das Verbot für chinesische Unternehmen, mit sieben amerikanischen Firmen zusammenzuarbeiten, die Verschärfung der Exportkontrollen für Drohnen und verwandte Technologien sowie das Verbot der Zusammenarbeit mit US-Compliance-Behörden.

Bemerkenswert ist, dass sechs der sanktionierten Unternehmen an der Durchsetzung des Uyghur Forced Labor Prevention Act beteiligt waren, was auf einen Strategiewechsel Chinas hinweist, um auf US-Sanktionen zu reagieren.

Analysten der Eurasia Group deuten darauf hin, dass diese Maßnahmen die Durchsetzungskosten für amerikanische Firmen erhöhen, während sie reversibel bleiben, was möglicherweise Verhandlungsspielraum vor Xis Besuch ermöglicht.

Darüber hinaus könnte die Einleitung einer nationalen Sicherheitsuntersuchung zu ausländischer Software, die in importierten Geräten verwendet wird, zu umfassenderen Beschränkungen führen, die den US-Maßnahmen gegen chinesische Technologie ähneln.

Die anhaltenden Vergeltungsmaßnahmen verdeutlichen den fragilen Zustand der US-chinesischen Beziehungen, wobei beide Seiten versuchen, neue Sanktionen und Einschränkungen einzuführen, während sie sich auf hochrangige Gespräche vorbereiten. Das Ergebnis dieser Verhandlungen wird erheblich von zukünftigen US-Maßnahmen abhängen, insbesondere in Bezug auf Technologieeinschränkungen.

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