Am Dienstag kündigte Apple eine überarbeitete Kommissionsstruktur für Drittanbieter-App-Stores in der Europäischen Union an und führte eine Gebühr von 5 % auf In-App-Käufe ein.
Diese Änderung ist Teil von Apples Bemühungen, den Anforderungen des Digital Markets Act der EU nachzukommen, der vorschreibt, dass große Technologieunternehmen, die als 'Gatekeeper' bezeichnet werden, Drittanbieter-App-Stores zulassen müssen. Die neuen Gebührenstufen, die am 1.
Oktober in Kraft treten, umfassen eine Kommission von 26 % für Apps, die Apples Zahlungssystem nutzen, eine Gebühr von 20 % für solche, die ihre eigene Zahlungsabwicklung verwenden, und eine Gebühr von 15 % für Apps, die Nutzer auf externe Websites für Käufe leiten.
Apple sieht sich weltweit Kritik und regulatorischen Herausforderungen in Bezug auf seine App Store-Praktiken ausgesetzt, die viele als monopolartig und als Belastung für Entwickler empfinden. Das Unternehmen hat historisch entweder 30 % oder 15 % auf In-App-Käufe erhoben, aber diese neue Struktur zielt darauf ab, den vorherigen, komplexeren Vorschlag zu vereinfachen.
Apple behauptet, dass seine App Store-Richtlinien die Sicherheit und das Vertrauen erhöhen, steht jedoch unter Druck von Regulierungsbehörden und hat Geldstrafen für Nichteinhaltung erhalten.
Die Änderungen erfolgen auch, während Apple ein langsameres Wachstum in seiner Services-Sparte, die die Einnahmen aus dem App Store umfasst, berichtete, wobei CFO Kevan Parekh Faktoren wie den Rückgang des mobilen Spielens anführte, die die Leistung beeinträchtigen.
Diese Überarbeitung könnte Apple helfen, regulatorische Reibungen in Europa zu verringern und sich an ein sich veränderndes Marktumfeld anzupassen.