Die 'Magnificent Seven'—Microsoft, Nvidia, Alphabet, Apple, Meta, Tesla und Amazon—sahen ihre kombinierte Marktbewertung auf 21,7 Billionen US-Dollar sinken, was einem Verlust von etwa 2 Billionen US-Dollar im Juni entspricht.
Dieser Rückgang wird auf einen Wandel in der Stimmung der Investoren zurückgeführt, da diese Unternehmen, die einst für ihre starken Cashflows bekannt waren, nun stark in künstliche Intelligenz investieren, wobei die Ausgaben in diesem Jahr voraussichtlich 700 Milliarden US-Dollar übersteigen werden.
Besonders der freie Cashflow für Unternehmen wie Meta, Alphabet, Microsoft und Amazon wird voraussichtlich von seinem Höhepunkt im Jahr 2024 bis 2026 stark zurückgehen, was Bedenken bei Investoren aufwirft, die zuvor auf erhebliche Aktienrückkäufe als Sicherheitsnetz angewiesen waren.
Im Juni fielen alle Aktien der Gruppe, wobei Microsoft einen Rückgang von 17% verzeichnete, den größten monatlichen Rückgang seit Dezember 2000. Amazon und Meta folgten mit Rückgängen von 12% bzw. 11%.
Im Gegensatz dazu hat der Halbleitersektor floriert, wobei der iShares Semiconductor ETF in der ersten Jahreshälfte um 113% gestiegen ist, was auf eine Marktpräferenz für Unternehmen hinweist, die KI-bezogene Hardware produzieren, im Vergleich zu denen, die in sie investieren.
Trotz des Rückgangs glauben einige Analysten, darunter auch solche von Bank of America, dass der Rückgang der Magnificent Seven übertrieben sein könnte und behalten eine optimistische Sicht auf Unternehmen wie Amazon und Alphabet bei.