Analysten von BCA heben die Drucksituation auf dem Anleihemarkt hervor, die amerikanische Haushalte betrifft, während Wall Street sich auf den Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, konzentriert

Der Anleihemarkt hat einen bemerkenswerten Ausverkauf erlebt, insbesondere bei langfristigen US-Staatsanleihen, was zu einer Steilheit der Zinskurve geführt hat.

Analysten von BCA, Matt Gertken und Yushu Ma, schlagen vor, dass diese Situation politische Führer dazu zwingen könnte, Steuererhöhungen in Betracht zu ziehen, um die nationale Schuldenlast zu bewältigen, die voraussichtlich ein Defizit von 2,1 Billionen Dollar oder 6,4 % des BIP für das Haushaltsjahr erreichen wird.

Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe ist auf über 4,7 % gestiegen, was sich auf die Verbraucherschulden, insbesondere Hypotheken, auswirkt, die nun im Durchschnitt 6,75 % betragen. Dieser Anstieg der Renditen wird verschiedenen Faktoren zugeschrieben, darunter geopolitische Spannungen durch den Iran-Krieg und eine erhöhte Nachfrage nach Schulden von Technologieunternehmen.

Robin Brooks vom Brookings Institution betont, dass das zugrunde liegende Problem nicht die Schocks sind, die den Ausverkauf verursacht haben, sondern die nicht nachhaltigen Fiskalpolitiken.

Der neue Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, hat die restriktiven finanziellen Bedingungen anerkannt, die Main Street betreffen, hat jedoch noch keine Änderungen umgesetzt, die diese Drucksituationen lindern könnten.

Seine bevorstehende Rede auf der Jackson Hole-Konferenz könnte Einblicke in die zukünftige Richtung der Fed geben, aber die breiteren fiskalischen Herausforderungen bleiben ungelöst, was potenziell zu einer politischen Krise führen könnte, wenn sich die aktuelle wirtschaftliche Kluft weiter vergrößert.

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