Laut der Volkszählungsbehörde stieg das reale mittlere Haushaltseinkommen um 2,6 % auf 87.460 USD im Jahr 2025, während die Armutsquote auf 10,2 % fiel, was fast einem halben Punkt entspricht. Finanzminister Scott Bessent hob diese Zahlen während einer Anhörung im Repräsentantenhaus hervor und bezeichnete sie als 'unbequeme Fakten' für die politischen Gegner der Trump-Administration.
Die Daten deuten darauf hin, dass Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt zum Anstieg des Haushaltseinkommens beigetragen haben, insbesondere zugunsten von Familien mit Kindern und erwerbsfähigen Erwachsenen.
Allerdings blieb ein Maß für Armut, das Sozialleistungen aus dem sozialen Sicherheitsnetz einbezieht, unverändert, was aufgrund des im Sommer 2025 verabschiedeten republikanischen Steuer- und Gesetzesgesetzes Herausforderungen gegenüberstehen könnte. Dieses Gesetz, bekannt als 'Big, Beautiful Bill', wird voraussichtlich die Bundesausgaben für Lebensmittelhilfsprogramme erheblich reduzieren.
Während die Federal Reserve sich darauf vorbereitet, ihre Zinspolitik bekannt zu geben, hat der neue Vorsitzende Kevin Warsh Bedenken hinsichtlich der Inflation geäußert, die zu höheren Kreditkosten und langsamerem Wirtschaftswachstum führen könnte.
Die Entscheidung der Fed wird die potenziellen Auswirkungen steigender Zinsen gegen die anhaltenden Inflationsdrucke abwägen, die einkommensschwächere Haushalte überproportional betreffen.