Analysten von JPMorgan stufen American Express (AXP) auf Übergewichten mit einem Kursziel von 400 USD hoch, was ein Potenzial von 14 % anzeigt

Die Hochstufung von American Express durch JPMorgan spiegelt das Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens wider, die aktuellen geopolitischen Unsicherheiten zu bewältigen, insbesondere die erneuten Spannungen im Nahen Osten.

Analyst Richard Shane stellte fest, dass American Express zwar im Vergleich zu seinen Mitbewerbern mit einem Aufschlag gehandelt wird, diese Bewertung jedoch aufgrund des defensiven Umsatzmodells und des Fokus auf wohlhabende Kunden gerechtfertigt ist.

Das Unternehmen erwartet, dass American Express bis Ende 2027 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,4 gehandelt wird, was deutlich höher ist als das von Capital One Financial.

In den letzten drei Monaten sind die Aktien von American Express um 8 % gestiegen, was auf eine starke Leistung im Kreditkarten-Segment zurückzuführen ist, das weniger von wirtschaftlichen Drucksituationen betroffen ist, die typischerweise einkommensschwächere und mittlere Verbraucher betreffen.

Der jüngste Anstieg der Brent-Rohölpreise, die jetzt bei 78,64 USD pro Barrel liegen, verstärkt die Herausforderungen für viele Verbraucher, aber die wohlhabende Kundenbasis von American Express wird voraussichtlich von diesen Drucksituationen abgeschottet bleiben.

Trotz der positiven Aussichten von JPMorgan bleibt die Analystengemeinschaft gespalten, da 15 von 32 Analysten die Aktie als Kauf oder starken Kauf bewerten, während 16 eine Halteempfehlung aussprechen.

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