Iran kritisiert US-Pläne für neue Sanktionen als Behauptung extraterritorialer Souveränität

08/22/2026, 04:30 AM politics review

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, kritisierte die USA für ihre Pläne, neue wirtschaftliche Sanktionen zu verhängen, und bezeichnete diese als rechtswidrigen 'wirtschaftlichen Krieg' und als Behauptung extraterritorialer Souveränität.

Der US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die Trump-Administration die umfassendste wirtschaftliche Isolation gegen Iran in der Geschichte umsetzen wolle, was seiner Meinung nach die Notwendigkeit militärischer Maßnahmen verringern werde.

Vizepräsident JD Vance betonte, dass wirtschaftlicher Druck die effektivste Strategie gegen Iran sei und deutete an, dass die USA in diesem laufenden Konflikt die Oberhand hätten. Unterdessen fordern iranische Beamte, darunter der Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf, die muslimischen Nationen auf, Strategien zu entwickeln, um diesen Sanktionen entgegenzuwirken.

Präsident Trump hat mit schweren Strafen für Länder gedroht, die Iran bei der Umgehung von Sanktionen unterstützen, was die Situation weiter verschärft. Trotz der erhöhten Rhetorik bleibt der Schiffsverkehr durch die wichtige Straße von Hormuz erheblich reduziert, was Auswirkungen auf das globale Ölangebot haben könnte.

Die Ölpreise haben leichte Anstiege gezeigt, wobei Brent-Rohöl bei 94,39 USD pro Barrel schloss, was die Marktreaktionen auf die geopolitischen Spannungen widerspiegelt.

Analystin Helima Croft von RBC Capital Markets äußerte Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit zusätzlicher Sanktionen und merkte an, dass Iran bereits stark sanktioniert sei und in Frage stellte, ob weitere Maßnahmen sein Verhalten ändern würden. Teheran scheint zu glauben, dass es den Druck aushalten kann, was die Möglichkeit einer Lösung kompliziert.

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