Am Donnerstag zeigten die Renditen der US-Staatsanleihen wenig Bewegung, während die Marktteilnehmer die Entscheidung der Federal Reserve verarbeiteten, die Zinssätze im Bereich von 3,5 % bis 3,75 % stabil zu halten.
Die Entscheidung der Fed, die mit einer Abstimmung von 9 zu 3 getroffen wurde, wurde von einer Erklärung begleitet, die darauf hinwies, dass die wirtschaftliche Aktivität trotz Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, solide wächst.
Die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihe stieg um 6 Basispunkte auf über 5,2 %, ein Niveau, das seit 2007 nicht mehr erreicht wurde. Analysten der Deutschen Bank erwarten, dass die Fed im September und Dezember zwei Zinserhöhungen von jeweils 25 Basispunkten umsetzen wird, trotz der gemischten Signale des aktuellen Marktes hinsichtlich der Preisstabilität.
Sie wiesen darauf hin, dass die Kreditbedingungen in den USA zwar unterstützend bleiben, eine steilere Zinskurve jedoch die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt verschärfen könnte. Darüber hinaus zeigten aktuelle Wirtschaftsdaten, dass das Wachstum in den USA im zweiten Quartal auf 1,5 % zurückging und damit unter der Konsensschätzung von 1,8 % des Dow Jones lag.
Die Inflation übersteigt weiterhin das Ziel der Fed, wobei der Kern-PCE einen monatlichen Anstieg von 0,1 % und eine jährliche Rate von 3,3 % aufweist, was den Erwartungen der Ökonomen entspricht. Diese Kombination von Faktoren deutet auf eine komplexe wirtschaftliche Landschaft hin, die Investoren genau beobachten sollten.