BRICS-Führer diskutieren De-Dollarization angesichts von Zweifeln an der Durchführbarkeit

09/15/2026, 04:37 PM economy review

Während des BRICS-Gipfels betonten die Führer die Bedeutung der Förderung des Handels in lokalen Währungen, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern, was durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Sanktionen vorangetrieben wird.

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa sprach sich für stärkere grenzüberschreitende Zahlungssysteme aus, während der iranische Präsident Masoud Pezeshkian auf die Verwundbarkeiten des aktuellen Finanzsystems hinwies. Trotz dieser Diskussionen bleiben Experten skeptisch gegenüber der Fähigkeit der BRICS, eine signifikante De-Dollarization zu erreichen.

Der US-Dollar dominiert weiterhin den Devisenmarkt und macht 89 % der Transaktionen aus, und der Block verfügt nicht über die notwendigen institutionellen und finanziellen Rahmenbedingungen, um mit der Liquidität und dem Vertrauen des Dollars zu konkurrieren.

Darüber hinaus erschweren konkurrierende Interessen unter den Mitgliedstaaten, insbesondere zwischen China und Indien, die Bemühungen um eine tiefere finanzielle Integration. Während einige BRICS-Länder begonnen haben, den Handel in lokalen Währungen abzuwickeln, sind diese Schritte größtenteils Reaktionen auf US-Sanktionen und nicht Teil einer koordinierten Strategie.

Insgesamt stehen die Bestrebungen der BRICS zur De-Dollarization vor erheblichen Hürden, einschließlich Handelsungleichgewichten und unterschiedlichen nationalen Prioritäten, was einen signifikanten Wandel weg vom Dollar in naher Zukunft unwahrscheinlich macht.

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