Palantir Technologies, ein Unternehmen für Militärsoftware, hat im bisherigen Jahresverlauf einen Rückgang der Aktie um fast 33% verzeichnet und schneidet damit erheblich schlechter ab als der iShares IGV Tech Software ETF, der um etwa 14% gefallen ist.
Dieser Rückgang wird auf Ängste zurückgeführt, die mit der wachsenden Fähigkeit der künstlichen Intelligenz verbunden sind, Datenlasten zu verwalten, die traditionell von Palantir bearbeitet werden.
Analysten, darunter John McPeake von Rosenblatt und Karl Keirstead von UBS, äußern Bedenken, dass KI-Modelle von Unternehmen wie Anthropic und OpenAI möglicherweise die Angebote von Palantir replizieren könnten, was zu einer verringerten Nachfrage nach seinen Dienstleistungen führen würde.
Der CEO von Palantir, Alex Karp, hat diese Bedenken zurückgewiesen und bezeichnete die Vorstellung, dass KI die Fähigkeiten von Palantir vollständig replizieren könnte, als 'Farce'.
In der Zwischenzeit setzen einige Investoren, darunter der Hedgefonds-Manager Michael Burry, auf fallende Kurse der Aktie, während andere, wie Dan Ives von Wedbush, glauben, dass Palantir von der laufenden Entwicklung der KI-Infrastruktur profitieren könnte, was das Umsatzpotenzial in den kommenden Monaten erhöhen könnte.