Analysten erwarten, dass die Federal Reserve die Zinserhöhungen aufgrund schwacher Beschäftigungszahlen und fallender Ölpreise pausiert

Das Bureau of Labor Statistics berichtete, dass die Nonfarm-Löhne im Juni nur um 57.000 gestiegen sind, was deutlich unter den revidierten 129.000 aus dem Mai und der Konsensschätzung von 115.000 des Dow Jones liegt.

Diese Verlangsamung der Schaffung von Arbeitsplätzen hat Analysten dazu veranlasst zu glauben, dass die Federal Reserve ihre derzeitige Zinspolitik beibehalten wird, insbesondere da niedrigere Ölpreise die Inflationssorgen gemildert haben.

Dan Coatsworth, Leiter der Märkte bei AJ Bell, bemerkte, dass schwache Beschäftigungszahlen typischerweise Zentralbanken dazu bringen, Zinssenkungen in Betracht zu ziehen, aber die aktuellen wirtschaftlichen Indikatoren deuten stattdessen auf eine Pause bei den Zinserhöhungen hin.

Die United Overseas Bank aus Singapur prognostiziert eine verlängerte Phase der politischen Pause bis 2026, mit möglichen Zinssenkungen ab 2027.

Yifan Hu, Regional CIO bei UBS Global Wealth Management, teilte dieses Gefühl und erklärte, dass die Fed wahrscheinlich einen abwartenden Ansatz verfolgen wird, ohne dass in diesem Jahr Zinserhöhungen zu erwarten sind und mögliche Senkungen bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres erfolgen könnten.

Diese Aussicht ist für Anleger entscheidend, da sie auf ein stabiles Zinsumfeld in naher Zukunft hinweist, was das Marktwachstum unterstützen könnte.

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