Am 8. September 2026 kündigte Visa Pläne an, mehr Daten für Unternehmen bereitzustellen, die im Bereich Blockchain-Kredite tätig sind, um der steigenden Nachfrage nach Stablecoin-gebundenen Karten gerecht zu werden.
Diese Initiative wird Visas Abrechnungsdaten mit der Onchain-Kreditvergabe-Infrastruktur kombinieren, sodass Kreditgeber bessere Einblicke in die finanzielle Leistung von auf digitale Vermögenswerte fokussierten Fintech-Unternehmen und Kartenherausgebern erhalten können.
Derzeit betreibt Visa über 160 Stablecoin-gebundene Kartenprogramme, was einem Anstieg von fast 200 % im Jahresvergleich entspricht. Cuy Sheffield, der Leiter von Visas Krypto-Abteilung, hob das rasante Wachstum in diesem Sektor hervor, da wöchentlich neue Herausgeber dem Netzwerk beitreten.
Um dieses Wachstum zu fördern, bildet Visa Partnerschaften, um neuen Herausgebern den Zugang zu Finanzierungen über Smart Contracts und Onchain-Kredite zu ermöglichen. Ein Pilotprogramm mit Credit Coop hat bereits Erfolge gezeigt und ein Gesamtvolumen von 2,7 Milliarden Dollar ohne Ausfälle verarbeitet.
Visa stellte fest, dass, obwohl ein Großteil der Stablecoin-Kreditaktivitäten weiterhin auf Krypto-Märkte konzentriert ist, dieses neue Angebot die Bewertung von Finanzierungsmöglichkeiten für Kreditgeber vereinfachen könnte.
Die kürzliche Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes hat die Akzeptanz von Stablecoins weiter beschleunigt und das Interesse von Banken und großen Zahlungsunternehmen geweckt, mit Visa zusammenzuarbeiten. Mit der im Juli gestarteten Stablecoin-Plattform positioniert sich Visa neben Wettbewerbern wie Mastercard, PayPal und Circle im sich entwickelnden Markt für digitale Vermögenswerte.
Die Visa-Aktien verzeichneten in diesem Jahr einen Anstieg von 7 %, was das positive Marktgefühl gegenüber den strategischen Schritten des Unternehmens im Bereich Stablecoins widerspiegelt.