Die Todesopfer des Erdbebens in Venezuela übersteigen 900, während die Rettungsmaßnahmen intensiviert werden

06/27/2026, 12:30 AM announcement

Am Mittwochabend erlebte Venezuela zwei starke Erdbeben mit Magnituden von 7,2 und 7,5, was zu einer Todeszahl von über 900 führte, während 3.360 Verletzte gemeldet wurden und mehr als 50.000 Menschen vermisst werden.

Die Regierung hat bestätigt, dass 172 Personen unter den Trümmern eingeschlossen sind, insbesondere im Bundesstaat La Guaira, wo die Rettungsmaßnahmen durch einen Mangel an schwerem Gerät und offizieller Präsenz behindert werden. Die Frustration unter den Anwohnern wächst, da sie auf freiwillige Helfer aus der Gemeinschaft für die Rettungsaktionen angewiesen sind.

Die Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez, die versucht, sich als Reformer zu positionieren, könnte aufgrund der langsamen Reaktion der Regierung auf die Katastrophe politische Konsequenzen zu spüren bekommen. Ein Bericht der U.N. schätzt den direkten Schaden durch die Erdbeben auf etwa 6,7 Milliarden Dollar.

Trotz der Verwüstung bleibt die Ölproduktion Venezuelas laut Ölministerin Paula Henao unbeeinflusst. Internationale Hilfe beginnt anzukommen, einschließlich eines Hilfspakets von 150 Millionen Dollar aus den USA, die auch Sanktionen lockern, um die Hilfsmaßnahmen zu erleichtern. Die Situation ist ernst, da das U.S.

Geological Survey schätzt, dass die Todeszahl 10.000 überschreiten könnte, was dieses Erdbeben zu einem der tödlichsten in Lateinamerika im letzten Jahrhundert macht. Die anhaltende humanitäre Krise wird durch die langanhaltende wirtschaftliche und politische Instabilität Venezuelas verschärft, die bereits Millionen vertrieben und die Infrastruktur geschwächt hat.

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