In einem exklusiven Interview mit CNBC enthüllte UniCredit-CEO Andrea Orcel, dass die italienische Bank kurz vor der vollständigen Kontrolle über die Commerzbank steht, nachdem sie ihren Anteil auf 48% erhöht hat.
Orcel äußerte Vertrauen in die operative Stärke von UniCredit und verwies auf eine kürzliche Anhebung ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf über 11 Milliarden Euro, trotz eines Rückgangs des Nettogewinns um 13% auf 2,9 Milliarden Euro im zweiten Quartal.
Er deutete an, dass die Übernahme im vierten Quartal erfolgen könnte, räumte jedoch ein, dass erhebliche Abstimmungen erforderlich sind, bevor eine vollständige Fusion stattfinden kann.
Diese potenzielle Übernahme wird als Entwicklung von einer bloßen finanziellen Investition zu einem strategischen Schritt zur Schaffung substantiellen industriellen Wertes angesehen, was die Bedeutung dieser Transaktion sowohl für die beiden Banken als auch für den breiteren Markt unterstreicht.