Mercedes-Benz sieht sich dem Druck von US-Gesetzgebern bezüglich seiner chinesischen Investoren, insbesondere der BAIC Group und Li Shufu von Geely, ausgesetzt, die gemeinsam fast 20% des Unternehmens besitzen.
Der Handelsausschuss des US-Senats hat kürzlich Gesetze genehmigt, die strengere Verbote für chinesische Automobilhersteller auferlegen könnten, was die Fähigkeit von Mercedes, auf dem US-Markt zu operieren, potenziell beeinträchtigen könnte. CEO Ola Kaellenius betonte das Engagement des Unternehmens, sich an regulatorische Änderungen anzupassen, um das US-Geschäft zu schützen.
Er stellte fest, dass Mercedes die Situation genau beobachtet und aktiv mit relevanten Interessengruppen in Kontakt tritt.
Trotz der Herausforderungen in China, wo die Verkäufe aufgrund des Wettbewerbs im Bereich der Elektrofahrzeuge zurückgegangen sind, investiert Mercedes über 7 Milliarden US-Dollar in seine US-Operationen, darunter 4 Milliarden US-Dollar, die für die Erhöhung der SUV-Produktion in seinem Werk in Alabama vorgesehen sind.
Das Unternehmen berichtete von einem Anstieg der US-Verkäufe um 15% im ersten Halbjahr, was dazu beigetragen hat, Verluste aus dem chinesischen Markt zu mildern. Analysten deuten darauf hin, dass die lokale Produktion in den USA sehr profitabel ist, was die Bedeutung von Mercedes' strategischem Fokus auf diesen Markt unterstreicht.