Der Handelsbeauftragte der USA, Jamieson Greer, äußerte Bedenken hinsichtlich der jüngsten legislativen Bemühungen Deutschlands, die Ausgaben für innovative Arzneimittel zu senken, die er als 'ernsten Rückschritt' bezeichnete.
Diese Untersuchung, die gemäß Abschnitt 301 des Handelsgesetzes eingeleitet wurde, zielt darauf ab, das zu adressieren, was die USA als unfaire Praktiken wahrnehmen, die den amerikanischen Handel belasten könnten.
Die vorgeschlagenen Reformen Deutschlands, die höhere Rabatte für Krankenkassen aus der Pharmaindustrie beinhalten, haben bei Arzneimittelherstellern Alarm ausgelöst und zu Warnungen über mögliche Rückzüge oder Verzögerungen bei der Einführung neuer Medikamente in Deutschland geführt.
Die USA setzen sich für faire Beiträge ihrer Handelspartner zur Unterstützung der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung ein, insbesondere im Hinblick auf die von der Trump-Administration eingeführte Most Favored Nation-Preispolitik, die die US-Arzneimittelpreise an die Preise in anderen Ländern koppelt.
Das Ergebnis dieser Untersuchung könnte erhebliche Auswirkungen auf den Pharmasektor und die internationalen Handelsbeziehungen haben.