Das US-Southern Command, geleitet von General Francis Donovan, hat eine erhebliche militärische Präsenz in Venezuela etabliert, mit zusätzlichen Kräften, die in Puerto Rico und Curacao stationiert sind. Diese Entsendung umfasst die Teilnahme an Such- und Rettungsmissionen sowie den Einsatz von MQ-9 Reaper-Drohnen zur Verbesserung der Aufklärung für die lokalen Behörden.
Das Engagement des Militärs erfolgt im Anschluss an zwei starke Erdbeben, die Venezuela erschütterten und weitreichende Zerstörungen verursachten sowie viele Menschen in Notlagen zurückließen. Donovan stellte fest, dass die Rolle des US-Militärs hauptsächlich darauf abzielt, die Lieferung humanitärer Hilfe zu erleichtern und sicherzustellen, dass die Logistik die Hilfsmaßnahmen nicht behindert.
Die venezolanische Regierung sieht sich aufgrund ihrer langsamen Reaktion auf die Katastrophe Kritik ausgesetzt, was die öffentliche Frustration verstärkt hat. Während Donovan keinen Zeitrahmen für die Präsenz des US-Militärs angab, betonte er, dass die Mission vorübergehend ist und ausschließlich auf Hilfsmaßnahmen abzielt.
Er äußerte die Hoffnung, dass diese Operation den Weg für verbesserte militärische Beziehungen zwischen den USA und Venezuela in der Zukunft ebnen könnte.