Das US-Militär hat eine neunte aufeinanderfolgende Nacht von Angriffen gegen den Iran eingeleitet, wobei militärische Fähigkeiten ins Visier genommen werden, die den kommerziellen Schiffsverkehr im strategisch wichtigen Hormuz-Straße bedrohen. Diese Eskalation folgt auf eine Reihe von Angriffen, die am 28. Februar begannen, als die USA und Israel Operationen gegen den Iran starteten.
Infolge der erneuten Feindseligkeiten stiegen die Brent-Rohöl-Futures um fast 3 % auf etwa 90,7 USD pro Barrel, während die US-WTI-Futures um 2,5 % auf 84,6 USD zulegten. Der Konflikt hat zu erheblichen Opfern geführt, wobei 17 US-Personal als getötet gemeldet wurden und iranische Behörden mindestens 50 Todesfälle in ihren Reihen behaupten.
Die Situation wird durch die Unklarheit eines im Juni erzielten Memorandum of Understanding weiter kompliziert, das nicht in der Lage war, die aktuelle Eskalation zu verhindern. Die US-Angriffe haben sich auf zivile Infrastruktur ausgeweitet, was Ängste vor einem umfassenderen Konflikt schürt.
Der Schiffsverkehr durch die Straße hat sich verlangsamt, obwohl US-Beamte betonen, dass etwa zwei Drittel des Ölverkehrs vor dem Konflikt weiterhin operativ sind. Energieminister Chris Wright betonte, dass Berichte über gestoppten Schiffsverkehr übertrieben seien und dass täglich etwa 14 Millionen Barrel weiterhin durch den Engpass transportiert werden.
Dieser anhaltende Konflikt und seine Auswirkungen auf die Ölversorgung sind für Investoren von entscheidender Bedeutung, da sie die Marktbedingungen erheblich beeinflussen könnten.