Trump-Administration verstärkt Druck auf den Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, vor möglicher Zinserhöhung

09/05/2026, 11:31 AM economy announcement

Im Vorfeld des Treffens der Federal Reserve am 15. und 16. September fordern Präsident Trump und andere Beamte der Administration öffentlich die Fed auf, die Zinssätze nicht zu erhöhen, wobei einige sogar eine Senkung vorschlagen.

Dies stellt eine erhebliche Eskalation des Drucks dar, da Trump gedroht hat, Zölle auf Länder mit Handelsüberschüssen zu erheben, es sei denn, die Fed handelt, um die Zinsen zu senken.

Der leitende Wirtschaftsberater Peter Navarro kritisierte die mögliche Zinserhöhung der Fed als 'leichtfertig', während Vizepräsident JD Vance und Finanzminister Scott Bessent die Forderungen nach niedrigeren Zinsen unterstützten.

Die Haltung der Administration ist besonders bemerkenswert angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen, bei denen steigende Preise und Zinssätze zentrale Wähleranliegen sind. Trotz dieses Drucks hat der Vorsitzende der Fed, Kevin Warsh, betont, dass die Zentralbank unabhängig agiert und nicht von der Administration beeinflusst wurde.

Der Markt weist derzeit eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung auf, gestützt durch einen starken Arbeitsmarktbericht, obwohl die Inflation für die Fed-Beamten weiterhin ein Anliegen bleibt.

Die Administration argumentiert, dass das Wirtschaftswachstum zu niedrigeren Zinsen führen sollte, und stellt damit traditionelle wirtschaftliche Theorien in Frage, die Wachstum mit Inflationsrisiken verknüpfen. Während sich die Situation entwickelt, wird der bevorstehende Verbraucherpreisindex-Bericht entscheidend sein, um die nächsten Schritte der Fed in Bezug auf die Zinssätze zu bestimmen.

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