Präsident Trump gab bekannt, dass die USA die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel nachgewiesene Ölreserven Venezuelas gesichert haben, was etwa 20 % der geschätzten Gesamtreserven des Landes entspricht.
Experten warnen jedoch, dass erhebliche Investitionen erforderlich sind, um diese Reserven zu fördern, und die Rechtmäßigkeit sowie die langfristige Tragfähigkeit des Geschäfts ungewiss bleiben. Die aktuellen Benzinpreise in den USA liegen im Durchschnitt bei 4,08 USD pro Gallone, fast 30 % höher als im Vorjahr, was durch geopolitische Spannungen, die das Ölangebot betreffen, bedingt ist.
Analysten prognostizieren, dass die Benzinpreise bis zum Labor Day Rekordhöhen erreichen könnten, wobei der vorherige Rekord bei 3,83 USD pro Gallone im Jahr 2012 lag.
Die Ölproduktion Venezuelas liegt derzeit bei etwa 1,2 Millionen Barrel pro Tag, was erheblich unter dem Höchststand von 3,5 Millionen bpd in den späten 1990er Jahren liegt, und es wird geschätzt, dass 180 Milliarden USD an Investitionen erforderlich sind, um die Produktionsniveaus wiederherzustellen.
Während Außenminister Marco Rubio behauptet, das Geschäft könnte fast 100 Milliarden USD an privaten Investitionen anziehen, betonen Experten wie David Goldwyn und Bob McNally, dass jede Produktionssteigerung Jahre dauern und zahlreichen Herausforderungen gegenüberstehen wird, einschließlich alternder Infrastruktur und politischer Risiken.
Chevron, das einzige große US-Ölunternehmen, das derzeit in Venezuela tätig ist, hat seine Produktion erhöht, ist jedoch auch durch Einschränkungen an den Exportterminals limitiert. Insgesamt, während das Geschäft Potenzial für die Zukunft haben könnte, ist es unwahrscheinlich, dass es die Benzinpreise kurzfristig beeinflusst.