Am Dienstag stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen, angetrieben von erhöhten Erwartungen an Zinserhöhungen der Federal Reserve inmitten einer volatilen geopolitischen Lage im Nahen Osten. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe erreichte 4,6278 %, während die 2-jährige Anleihe auf 4,2900 % anstieg.
Dieser Anstieg folgt auf Präsident Trumps Ankündigung einer Blockade iranischer Häfen, die zu steigenden Ölpreisen beigetragen hat, wobei die Futures für West Texas Intermediate um 2,84 % auf 80,36 USD pro Barrel kletterten. Marktteilnehmer preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von 42,2 % für eine Zinserhöhung am 29.
Juli ein, gegenüber 26,7 % eine Woche zuvor, und eine Wahrscheinlichkeit von 33,6 % für eine weitere Erhöhung bis April. Investoren warten auch auf die Aussage von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh vor dem Kongress und die Inflationsdaten für Juni, die voraussichtlich einen Rückgang der jährlichen Inflation von 4,2 % im Mai auf 3,8 % zeigen werden.
Die Kerninflation wird voraussichtlich stabil bei 2,9 % bleiben. Diese Entwicklungen sind bedeutend, da sie zukünftige geldpolitische Maßnahmen und Marktbedingungen beeinflussen könnten.