Renditen der Staatsanleihen sinken von mehrjährigen Höchstständen vor Veröffentlichung der FOMC-Protokolle

08/19/2026, 01:36 AM review finance

Am Mittwoch zogen die Renditen der Staatsanleihen von den am Vortag erreichten Höchstständen zurück, wobei die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe um 2 Basispunkte auf 4,686% fiel und die Rendite der 2-jährigen Anleihe um über 2 Basispunkte auf 4,154% sank.

Auch die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihe ging zurück und fiel um über 1 Basispunkt auf 5,272%, nachdem sie am Dienstag ein 19-Jahres-Hoch von über 5,33% erreicht hatte.

Dieser Rückgang der Renditen erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Verkaufs von langfristigen globalen Anleihen, wobei die Rendite der 10-jährigen japanischen Anleihe den höchsten Stand seit 30 Jahren erreichte und die Renditen der 30-jährigen Bundesanleihen in Deutschland den höchsten Stand seit 2011 verzeichneten.

Das US-Haushaltsdefizit stieg im Juli auf 432,3 Milliarden Dollar, den höchsten monatlichen Gesamtbetrag seit März 2021, was zu einem bisher in diesem Jahr angehäuften Defizit von fast 1,8 Billionen Dollar beiträgt. Die Zinsen auf die Staatsverschuldung, die sich auf fast 40 Billionen Dollar beläuft, haben die Bundesregierung in diesem Jahr etwa 1,2 Billionen Dollar gekostet.

Darüber hinaus erhöhen geopolitische Spannungen, insbesondere in Bezug auf die ins Stocken geratenen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran, die Bedenken hinsichtlich möglicher Inflationsspitzen.

Investoren beobachten aufmerksam die bevorstehende Veröffentlichung der Protokolle der Sitzung des Federal Open Market Committee, insbesondere angesichts der Spaltungen innerhalb der Zentralbank bezüglich der Zinserhöhungen, da drei Abweichler im Juli für eine Zinserhöhung stimmten.

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