Zu Beginn der Woche verzeichneten die Renditen von US-Staatsanleihen einen leichten Rückgang, wobei die Rendite der 10-jährigen Anleihe um etwas mehr als 1 Basispunkt fiel und die Rendite der 30-jährigen Anleihe ebenfalls um 1 Basispunkt sank. Die Rendite der 2-jährigen Staatsanleihe blieb stabil.
Diese Bewegung folgt auf einen enttäuschenden Bericht über die Nonfarm-Löhne im Juli, der zu geringeren Erwartungen an bevorstehende Zinserhöhungen durch die Federal Reserve geführt hat. Analysten der Deutschen Bank stellten fest, dass die schwächeren Beschäftigungsdaten die Dringlichkeit für eine weitere Straffung der Geldpolitik in naher Zukunft verringert haben.
Folglich schätzen Händler nun die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Sitzung der Fed im September auf 44 %, ein bemerkenswerter Rückgang von der zuvor beobachteten Wahrscheinlichkeit von 67 %. Investoren konzentrieren sich nun auf die bevorstehenden Kerninflationsdaten für Juli, die am Mittwoch veröffentlicht werden und die volatileren Lebensmittel- und Energiepreise ausschließen.
Es wird erwartet, dass dieser Inflationsbericht die Markterwartungen hinsichtlich der Entscheidungen des Federal Open Market Committee im September erheblich beeinflusst.
Nach den Inflationsdaten werden weitere wirtschaftliche Indikatoren veröffentlicht, darunter der Erzeugerpreisindex am Donnerstag, wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Einzelhandelsumsatzdaten für Juli sowie der vorläufige Michigan-Verbrauchervertrauensindex am Freitag.