Henry Fernandez, CEO von MSCI, erklärte, dass die Aktienmärkte Südkoreas Merkmale aufweisen, die typisch für Schwellenmärkte sind, was das Erreichen des Status eines entwickelten Marktes verhindert. Er betonte, dass die Unfähigkeit, den koreanischen Won außerhalb der lokalen Bürozeiten zu handeln, das Portfoliomanagement für internationale Investoren kompliziert.
Obwohl der Kospi-Index Südkoreas im Jahr 2025 außergewöhnlich gut abgeschnitten hat und um 112 % gestiegen ist, wies MSCI auf mehrere Probleme hin, darunter starre Systeme zur Identifizierung von Investoren und Beschränkungen bei Anlageprodukten, die als Hindernisse für ein Upgrade gelten.
Während Reformen im Gange sind, bleiben Bedenken hinsichtlich der Liquidität des Wons in einer potenziellen 24-Stunden-Handelsumgebung bestehen. Die Entscheidung von MSCI, Südkorea nicht auf die Beobachtungsliste für entwickelte Märkte zu setzen, spiegelt die anhaltenden Bedenken der Investoren hinsichtlich dieser ungelösten Probleme wider.