Viele Krypto-Investoren haben ihre Steuerverpflichtungen unterberichtet, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass nur 32 % bis 56 % der US-Steuerzahler mit Krypto-Beständen ihre Transaktionen melden.
Erin Collins, die nationale Steuerzahlerbeauftragte des IRS, stellte fest, dass diese Nichtkonformität oft unbeabsichtigt ist und aus Verwirrung und nicht aus absichtlicher Vernachlässigung resultiert. Der IRS wird jedoch durch die Einführung des Formulars 1099-DA, das digitale Vermögensbroker ab dem Steuerjahr 2025 ausstellen müssen, eine bessere Sicht auf diese Transaktionen erhalten.
Dieses Formular wird die Bruttoerlöse aus Transaktionen detailliert darstellen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der IRS Abweichungen entdeckt. Die Komplexität von Krypto-Transaktionen, die verschiedene Aktivitäten wie Staking und Handel über mehrere Plattformen hinweg umfassen kann, erschwert die Steuerberichterstattung.
Experten empfehlen, dass Investoren beginnen, ihre Transaktionshistorien sorgfältig zu verfolgen und in Betracht ziehen, Krypto-Steuersoftware zu verwenden, um ihre Aufzeichnungen zu verwalten.
Die Nichteinhaltung der IRS-Vorschriften könnte zu finanziellen Strafen führen, weshalb es für Investoren entscheidend ist, ihre Steuerverpflichtungen zu verstehen, während sich die regulatorische Landschaft weiterentwickelt.