Kongress verzögert bundesweite Maßnahmen gegen THC-Produkte aus Hanf und weckt Bedenken bei Getränkeherstellern

09/04/2026, 04:37 AM business announcement consumer

Erica Fabian, eine Geschäftsinhaberin und Ehefrau eines Militärs, hebt die positiven Auswirkungen von THC-haltigen Getränken als gesündere Alternative zu Alkohol für ihre Familie hervor, insbesondere für ihren Mann, einen pensionierten Navy SEAL-Veteranen. Die Zukunft dieser Getränke ist jedoch ungewiss, da der Kongress eine bundesweite Durchsetzung gegen THC-Produkte aus Hanf vom 12.

November auf den 11. Dezember 2026 verschoben hat. Diese Verzögerung gibt der Hanfbranche zusätzliche Zeit, um für Vorschriften zu lobbyieren, die den fortgesetzten Verkauf anstelle eines vollständigen Verbots ermöglichen würden.

THC-Getränke haben an Popularität gewonnen und generierten im vergangenen Jahr 239 Millionen US-Dollar im Einzelhandel, was einem Anstieg von 135 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, so NielsenIQ. Trotz dieses Wachstums stehen Getränkehersteller vor Herausforderungen, da Großhändler zögerlich werden, Bestände zu kaufen, aus Angst vor einem möglichen Verbot.

Jake Bullock, CEO von Cann, stellte fest, dass, obwohl die Einzelhandelsverkäufe stark sind, die Distributoren ihre Bestellungen zurückfahren. Joe Gerrity, CEO von Crescent Canna, berichtete von erheblichen Entlassungen aufgrund der Unsicherheit, die durch das Untätigsein des Kongresses entstanden ist.

Kritiker im Kongress, angeführt von Abgeordneter Andy Harris, plädieren für ein Verbot aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich unregulierter berauschender Hanfprodukte. Die Getränkeindustrie hingegen strebt an, einen regulatorischen Rahmen ähnlich dem der Alkoholindustrie zu schaffen, um Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig den fortgesetzten Verkauf zu ermöglichen.

Während der Kongress weiterhin Fristen verlängert, sind die Unternehmen unsicher über Produktionsniveaus, was die Planung und das Bestandsmanagement kompliziert. Für Verbraucher wie Fabian sind die Einsätze hoch, da sie diese Getränke sowohl als Freizeit- als auch als Wellness-Optionen betrachten und die Notwendigkeit verantwortungsvoller Regulierung betonen.

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