Im zweiten Quartal meldete das schwedische Verteidigungsunternehmen Saab neue Auftragseingänge von 68,4 Milliarden schwedischen Kronen (7,1 Milliarden US-Dollar), was die Schätzungen von FactSet von 57,1 Milliarden Kronen deutlich übertraf. Dazu gehört ein bemerkenswerter polnischer U-Boot-Vertrag im Wert von 47 Milliarden Kronen.
Der gesamte Auftragsbestand erreichte 317,7 Milliarden Kronen, ein erheblicher Anstieg gegenüber 197,6 Milliarden Kronen im Vorjahr, was das fünfte aufeinanderfolgende Quartal mit Wachstum bei den Aufträgen markiert.
Saabs Umsatz für das Quartal betrug 25,5 Milliarden Kronen, was die Erwartungen von 23,9 Milliarden Kronen übertraf, während der operative Gewinn (EBIT) mit 2,8 Milliarden Kronen über den erwarteten 2,4 Milliarden Kronen lag.
CEO Micael Johansson betonte den Fokus des Unternehmens auf den Ausbau der Kapazitäten und die Weiterentwicklung neuer Fähigkeiten in einem Markt, der durch strukturell wachsende Nachfrage gekennzeichnet ist, was den breiteren Trend zu steigenden Verteidigungsausgaben unter europäischen Regierungen widerspiegelt.