Von den USA geführte maritime Sicherheitsgruppe stuft Bedrohungsniveau im Persischen Golf nach Iran-Deal herab

06/17/2026, 07:36 AM review energy

Das Gemeinsame Maritime Informationszentrum (JMIC) gab eine Reduzierung des Bedrohungsniveaus für Schiffe, die den Persischen Golf durchqueren, von 'schwerwiegend' auf 'substanziell' bekannt, nachdem der U.S.-Iran-Deal abgeschlossen wurde.

Diese Änderung ist entscheidend, da sie möglicherweise mehr Schiffsverkehr durch die Straße anregen könnte, die für die globalen Ölversorgung von wesentlicher Bedeutung ist, da etwa 20 % des weltweiten Öls vor dem jüngsten Konflikt durch diese Region transportiert wurden.

Trotz dieser Herabstufung warnte das JMIC, dass Angriffe nach wie vor eine hohe Wahrscheinlichkeit darstellen und dass Minen weiterhin eine Bedrohung darstellen. Die U.S. Navy überwacht weiterhin die Situation, um Stabilität zu gewährleisten.

Der Verkehr durch die Straße hat das Niveau vor dem Krieg noch nicht erreicht, da am Dienstag nur sechs Tanker und 13 Handelsschiffe gemeldet wurden, die die Straße passiert haben, im Vergleich zu über 100 Schiffen täglich vor der Eskalation des Konflikts.

Branchenexperten, darunter Lars Barstad, CEO von Frontline, stellten fest, dass die Reeder wahrscheinlich auf weitere Verbesserungen der Sicherheitslage warten, bevor sie ihre Aktivitäten in der Region ausweiten.

Die globale Schifffahrtsgruppe Bimco betonte die Notwendigkeit glaubwürdiger Zusicherungen sowohl von Iran als auch von den USA, um das Vertrauen in die Sicherheit der Durchfahrt durch die Straße wiederherzustellen, und hob die anhaltende Volatilität und die Risiken hervor, die mit dem Versand in diesem kritischen maritimen Korridor verbunden sind.

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