In einem Schritt, der aufgrund seiner anti-verbraucherischen Implikationen kritisiert wurde, gab Sony bekannt, dass es ab Januar 2028 zu einem rein digitalen Modell für neue PlayStation-Spiele übergehen wird. Diese Entscheidung bedeutet, dass neue Veröffentlichungen nicht mehr auf physischen Discs erhältlich sein werden, wobei die Boxversionen nur Download-Codes enthalten.
Dieser Wandel wird als Umkehrung von Sonys vorheriger Haltung angesehen, bei der das Unternehmen die Rechte der Spieler, ihre Spiele zu teilen und weiterzuverkaufen, unterstützte.
Analysten wie Michael Pachter von Wedbush Securities heben hervor, dass dieser Wechsel zwar Sony Geld sparen könnte, die Optionen der Verbraucher jedoch einschränkt, da digitale Downloads nicht weiterverkauft oder getauscht werden können.
Die Auswirkungen auf den Gebrauchtspielmarkt könnten erheblich sein, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass er erheblich schrumpfen könnte, da digitale Spiele zur Norm werden. Kritiker argumentieren, dass dieser Schritt eine wachsende Missachtung der Verbraucherrechte innerhalb eines geschlossenen Ökosystems widerspiegelt, was im starken Kontrast zum offeneren PC-Gaming-Markt steht.
Darüber hinaus wurden Bedenken geäußert, dass Sony den Zugang zu zuvor gekauften digitalen Inhalten einschränken könnte, was die Ängste der Spieler bezüglich des Eigentums in einer digitalen Landschaft widerspiegelt.
Insgesamt könnte diese Entscheidung die Gaming-Wirtschaft und das Verbraucherverhalten neu gestalten, während die Spieler sich an eine Landschaft anpassen, in der physisches Eigentum zunehmend obsolet wird.