Die Feuerwehr hat am frühen Sonntagmorgen erfolgreich ein Feuer in einer Raffinerie von Saudi Aramco in Jazan, Saudi-Arabien, gelöscht. Die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen übernahmen die Verantwortung für den Angriff und erklärten, es handele sich um einen Drohnenangriff als Vergeltung für saudische Verstöße gegen den jemenitischen Luftraum.
Das saudische Energieministerium bestätigte, dass es keine Verletzten gab und dass die Ermittlungen andauern. Dieser Vorfall ist bedeutend, da er die anhaltenden Spannungen in der Region, insbesondere zwischen dem Iran und Saudi-Arabien, verdeutlicht und Auswirkungen auf die Ölversorgung und -preise haben könnte.
Nach dem Angriff stiegen die Ölpreise, wobei die Brent-Rohöl-Futures bei 83,55 $ pro Barrel und das US-amerikanische West Texas Intermediate bei 78,18 $ pro Barrel schlossen. Die Situation wird durch die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über die Straße von Hormuz, einem kritischen Durchgang für globale Öllieferungen, weiter kompliziert.
Der Iran hat umfangreiche Forderungen für die Wiedereröffnung der Straße formuliert, einschließlich der Aufhebung von Sanktionen und dem Abzug der US-Streitkräfte. Die geopolitischen Dynamiken rund um diesen Vorfall könnten zu einer erhöhten Volatilität auf den Ölmärkten führen, insbesondere wenn sich die Spannungen weiter verschärfen.