ADP berichtet, dass das Beschäftigungswachstum im privaten Sektor im Juli auf 44.000 sinkt, unter den Erwartungen

08/05/2026, 05:37 AM economy forecast

Laut dem ADP-Bericht hat das Beschäftigungswachstum im privaten Sektor im Juli erheblich abgenommen, mit insgesamt 44.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft, was unter der revidierten Zahl von 95.000 im Juni und der Prognose von 75.000 des Dow Jones liegt.

Der Dienstleistungssektor war der einzige Beitrag zum Beschäftigungswachstum und schuf 47.000 Stellen, während die Güter produzierenden Sektoren einen Rückgang von 3.000 Arbeitsplätzen verzeichneten.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Sektor Bildung und Gesundheitsdienstleistungen mit 36.000 neuen Arbeitsplätzen an der Spitze steht, was einen anhaltenden Trend im Beschäftigungswachstum in dieser Branche widerspiegelt.

Andere Sektoren wie Finanzdienstleistungen, professionelle und geschäftliche Dienstleistungen sowie andere Dienstleistungen schufen jeweils 10.000, 9.000 und 6.000 Arbeitsplätze. Im Gegensatz dazu verlor der Handel, Transport und Versorgungsunternehmen 8.000 Arbeitsplätze, während der Sektor natürliche Ressourcen und Bergbau einen Rückgang von 6.000 verzeichnete.

Die Fertigungs- und Bauwirtschaft schuf nur minimale Arbeitsplätze, mit lediglich 2.000 und 1.000. Der Bericht zeigt, dass kleinere Unternehmen, insbesondere solche mit weniger als 50 Mitarbeitern, für den Großteil der neuen Arbeitsplätze verantwortlich waren und 23.000 Stellen beitrugen.

Das Lohnwachstum blieb stabil bei 4,4 % jährlich für diejenigen, die in ihren Jobs blieben, während Jobwechsler einen bemerkenswerten Anstieg des Lohns von 7 % erlebten, dem höchsten seit August 2025.

Die Chefökonomin von ADP, Nela Richardson, hob hervor, dass das schnelle Lohnwachstum unter Jobwechslern auf Angebotsengpässe in bestimmten Segmenten des Arbeitsmarktes hindeutet und bemerkte, dass sich die Einstellungsgewohnheiten als Reaktion auf sich ändernde wirtschaftliche Bedingungen entwickeln.

Dieser Bericht geht dem offiziellen Bericht über die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft des Bureau of Labor Statistics voraus, der voraussichtlich einen Anstieg von 83.000 Einstellungen für Juli zeigen wird, gegenüber 57.000 im Juni, wobei die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,2 % bleibt.

Die aktuellen Dynamiken auf dem Arbeitsmarkt könnten die Entscheidungen der Federal Reserve bezüglich der Zinssätze beeinflussen, insbesondere da die Inflationssorgen anhalten.

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