Die PLL, die von Paul Rabil mitbegründet wurde, bewegt sich in Richtung eines Modells, bei dem die Teams unabhängig besessen werden, ähnlich wie in etablierten Ligen wie der NFL und der NBA. Derzeit besitzt die PLL alle ihre Teams, aber Rabil stellt sich eine Zukunft vor, in der Einzelbesitzer Franchises kaufen können, was die finanzielle Tragfähigkeit und Attraktivität der Liga erhöhen könnte.
Dieser Wandel erfolgt, da die Nachfrage nach dem Besitz von Sportteams gestiegen ist, angetrieben durch die rasant steigenden Bewertungen in großen Ligen. Die PLL hat kürzlich 100 Millionen Dollar in einer Series E-Finanzierungsrunde gesammelt, was auf ein starkes Interesse der Investoren hinweist.
Rabil ist auch optimistisch hinsichtlich der Sichtbarkeit der Liga während der Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles, wo Lacrosse nach langer Abwesenheit als Medaillensport zurückkehren wird. Der erste Ticketverkauf für Lacrosse bei den Olympischen Spielen war schnell ausverkauft, was auf eine wachsende Fangemeinde hindeutet.
Die Strategie der PLL stimmt mit den Trends in anderen aufstrebenden Ligen überein, die ebenfalls unabhängige Eigentümerstrukturen erkunden, um ihre Marktpräsenz und Bewertung zu erhöhen.