Händler bezweifeln, dass die Anleiheninterventionen von Finanzminister Scott Bessent die Renditen signifikant senken werden

08/24/2026, 09:38 AM business forecast

Finanzminister Scott Bessent versucht aktiv, die steigenden Renditen durch verschiedene Instrumente zu steuern, doch Händler auf Vorhersagemarkt-Plattformen bleiben skeptisch hinsichtlich des Potenzials für substanzielle Rückgänge.

Derzeit besteht eine 56%ige Wahrscheinlichkeit, dass die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe bis Ende 2026 bei oder über 4,75% liegt, mit nur einer 27%igen Wahrscheinlichkeit, dass sie 5% überschreitet. Zum Zeitpunkt des Mittags-Handels lag die Rendite bei etwa 4,70%.

Auf Polymarket schätzen Händler eine Zwei-drittel-Chance, dass die Rendite 2026 irgendwann 4,8% übersteigt, einen Schwellenwert, den sie trotz der jüngsten Marktvolatilität noch nicht erreicht hat.

Der Anleihemarkt steht unter Druck nach einem Ausverkauf, der mit Bedenken über steigende Inflation und dem anhaltenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran verbunden ist, zusätzlich belastet durch die nationale Schuldenlast von über 40 Billionen Dollar.

In Reaktion darauf kündigte das Finanzministerium Pläne an, seine Rückkäufe von US-Schulden zu verdoppeln, um den Markt zu stabilisieren, was zunächst zu einem Rückgang der Renditen führte, obwohl diese anschließend wieder anstiegen.

Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass das Finanzministerium sein 1 Billion Dollar umfassendes Allgemeines Konto nutzen könnte, um diese Rückkäufe zu unterstützen, was zu einem weiteren Rückgang der Renditen führen könnte. Händler bleiben jedoch skeptisch, dass ein Rückgang von Dauer sein wird, und erwarten, dass die Renditen in Zukunft weiter steigen werden.

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