In ihrem ersten Interview mit CNBC erklärte Anna Paulson, dass der aktuelle Referenzzinssatz von 3,5%-3,75% ausreichend restriktiv sei, um die Inflation zu senken, die weiterhin über dem Ziel der Fed liegt.
Sie betonte die Notwendigkeit, Fortschritte bei der Senkung der zugrunde liegenden Inflation zu erzielen, die derzeit auf 2,4%-2,8% geschätzt wird, und deutete an, dass sie eine Anpassung der Zinssätze in Betracht ziehen würde, falls die Inflation nicht sinkt.
Paulsons Kommentare spiegeln eine breitere Debatte innerhalb des Federal Open Market Committee (FOMC) über die Wirksamkeit der aktuellen Geldpolitik wider, insbesondere da abweichende Mitglieder in Frage stellen, ob die Zinssätze ausreichend restriktiv sind.
Sie erwähnte auch, dass sie offen für Diskussionen über mögliche Änderungen der Häufigkeit der FOMC-Sitzungen sei, was auf eine Bereitschaft hindeutet, den Ansatz der Fed anzupassen, während sich die wirtschaftlichen Bedingungen entwickeln.