Patti Poppe, CEO von PG&E, hob den anhaltenden Kampf um die Reform der Haftung bei Waldbränden in Kalifornien während eines Auftritts in CNBCs 'Mad Money' hervor.
Die Dringlichkeit dieses Themas wird durch den kürzlichen Rückgang der PG&E-Aktien um 20 % und einen Rückgang von 21 % bei Edison International unterstrichen, nachdem es den Gesetzgebern nicht gelungen war, einen Vorschlag zu verabschieden, der die finanziellen Haftungen von Versorgungsunternehmen für Waldbrandschäden begrenzen würde.
Verbraucherrechtsgruppen haben diese Bemühungen kritisiert und argumentiert, dass die Versorgungsunternehmen ihre Maßnahmen zur Waldbrandprävention verbessern müssen.
Poppe bleibt optimistisch, dass die kalifornische Legislative sich erneut versammeln könnte, um dieses kritische Thema anzugehen, und betont die Bedeutung der Führung von Gouverneur Gavin Newsom und dem Sprecher der Versammlung Robert Rivas.
Die Einsätze für PG&E sind hoch; das Unternehmen kündigte eine Reduzierung seines Investitionsplans für 2027 um 2 Milliarden Dollar an, der nun insgesamt 11,4 Milliarden Dollar beträgt, was Wohnungs- und erneuerbare Energieprojekte verzögern wird.
Dieses ungelöste Haftungsrisiko erschwert PG&Es Bemühungen, eine Kreditbewertung im Investment-Grade-Bereich zu erreichen, die entscheidend ist, um die Kreditkosten zu senken und Investoren anzuziehen. Poppe bemerkte, dass niedrigere Kreditkosten den Kunden in den letzten zwei Jahren etwa 600 Millionen Dollar hätten sparen können.
Eine Erreichung einer Investment-Grade-Bewertung würde nicht nur größere Investitionen in PG&E erleichtern, sondern auch die langfristigen Wachstumsaussichten verbessern, was zu höheren Erträgen und Dividenden führen würde.