Seit die USA und der Iran eine Vereinbarung zur Öffnung der Straße von Hormuz getroffen haben, haben mindestens 20 Öltanker mit 35 Millionen Barrel den Persischen Golf verlassen, so Kpler, ein globales Handelsüberwachungsunternehmen. Diese Tanker waren aufgrund der früheren Schließung der Straße durch den Iran über drei Monate lang gestrandet.
Der Anstieg der Öllieferungen durch Hormuz hat sich auf etwa 4,8 Millionen Barrel pro Tag erhöht, was die höchsten Werte seit den militärischen Aktionen der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar markiert. Dennoch bleibt diese Zahl erheblich unter den Vorkriegsniveaus von 15 Millionen Barrel pro Tag. Die Aufhebung der Blockade durch die US Navy am 18.
Juni und die Ausnahmeregelung des Finanzministeriums für iranische Ölexporte bis August haben diesen Anstieg erleichtert. Darüber hinaus hat das Gemeinsame Maritime Informationszentrum das Bedrohungsniveau für Schiffe, die die Straße von Hormuz überqueren, auf 'moderat' herabgestuft, was auf ein verringertes Risiko von Angriffen hinweist.
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation implementiert ebenfalls einen Evakuierungsplan für über 11.000 Seeleute, die sich noch in der Region befinden, mit Unterstützung von Iran, Oman und den USA. Diese Entwicklung ist für Investoren entscheidend, da sie auf eine mögliche Stabilisierung der Ölversorgungsrouten hinweist und die globalen Ölpreise beeinflussen könnte.