Laut der Handelsintelligenzfirma Kpler haben kürzlich mindestens 20 Öltanker die Straße von Hormuz überquert, was den höchsten Transitwert seit dem 2. Juni markiert. Trotz dieses Anstiegs liegt der Verkehr weiterhin deutlich unter den Vorkriegsniveaus, bei denen täglich über 100 Schiffe transitieren.
Der Anstieg des Verkehrs folgt der Entscheidung der US-Marine, ihre Blockade gegen Iran aufzuheben, und Irans vorübergehender Genehmigung, dass Schiffe die Straße von Hormuz 60 Tage lang gebührenfrei überqueren dürfen. Der US-Vizepräsident JD Vance stellte fest, dass Iran derzeit diese Vereinbarung einhält.
An einem kürzlichen Donnerstag transitieren 25 Schiffe, darunter verschiedene Schiffstypen, die Straße, wobei eine nahezu ausgeglichene Richtung der Überquerungen zu verzeichnen war. Bemerkenswert ist, dass drei Supertanker aus Saudi-Arabien und einer aus den VAE zu den Überquerenden gehörten.
Kpler-Analysten beobachteten, dass iranische Supertanker nun ihre Transponder reaktivieren, nachdem sie zuvor inaktiv waren, was auf eine schrittweise Rückkehr zu normalen Handelsmustern für iranisches Rohöl hinweist.
Die zukünftige Regelung der Straße bleibt jedoch ungewiss, da Gespräche über mögliche Gebühren nach Ablauf der 60-tägigen Frist stattfinden werden, was die Versandkosten und Ölpreise in der Region beeinflussen könnte.