Die Ölpreise stiegen am Dienstagmorgen, als Berichte über einen iranischen Raketenangriff auf Handelsschiffe im Persischen Golf, einem kritischen Durchgang für etwa 20 % des weltweiten Ölverkehrs, bekannt wurden. Die Brent-Rohöl-Futures stiegen um 1,5 % auf 73,09 $ pro Barrel, während die U.S. West Texas Intermediate-Futures ebenfalls um 1,5 % zulegten und 69,56 $ erreichten.
Die Angriffe, die zu erheblichen Schäden an den Schiffen, jedoch zu keinen Opfern führten, unterstreichen die prekäre Lage der jüngsten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Trotz eines im letzten Monat unterzeichneten Memorandums of Understanding, das darauf abzielt, die Feindseligkeiten zu beenden, haben indirekte Gespräche wenig Fortschritt in Richtung einer dauerhaften Lösung gezeigt.
Präsident Donald Trump hat betont, dass die USA entweder einen Deal mit dem Iran erreichen oder militärische Maßnahmen ergreifen werden, und hebt die Dringlichkeit der Situation hervor.
Analysten, darunter Holger Schmieding von Berenberg, schlagen vor, dass sowohl die USA als auch der Iran Anreize haben, den Konflikt einzudämmen, insbesondere mit den bevorstehenden Zwischenwahlen, die die Ölpreistrategien der USA beeinflussen.