Proxima Fusion mit Sitz in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Europas erstes kommerzielles Fusionskraftwerk zu errichten, mit einer Bewertung von 2,7 Milliarden Dollar nach dieser Finanzierungsrunde. Die Investition wurde von XTX Ventures und East X Ventures geleitet, mit strategischer Unterstützung von Google und RWE sowie der Beteiligung mehrerer Risikokapitalgesellschaften.
Proxima entwickelt die Stellarator-Technologie, ein Verfahren zur Erreichung der Kernfusion, und plant, bis Anfang der 2030er Jahre einen Fusionsdemonstrator in Betrieb zu nehmen, während das kommerzielle Kraftwerk später in diesem Jahrzehnt erwartet wird.
Diese Finanzierung wird es Proxima ermöglichen, ihre Produktionskapazitäten für Hochtemperatur-Supraleiterkabel und -magneten zu verbessern sowie ihre Ingenieur- und Fertigungssysteme auszubauen. Die Dringlichkeit dieses Projekts wird durch den Wettbewerb mit den USA und China im Rennen um die Entwicklung von Fusionsenergie unterstrichen.
Während Proxima derzeit das bestfinanzierte Fusions-Startup in Europa ist, haben US-Konkurrenten größere Summen aufgebracht, was auf ein wettbewerbsintensives Umfeld hinweist.
Googles Engagement spiegelt den Glauben an Fusion als saubere und reichhaltige Energiequelle wider, obwohl das Unternehmen die erheblichen Herausforderungen anerkennt, die bei der Kommerzialisierung dieser Technologie bestehen.