Die Ölpreise fielen am frühen Freitag um etwa 3%, wobei die Brent-Rohöl-Futures bei 97,72 $ pro Barrel und West Texas Intermediate bei 89,59 $ pro Barrel lagen. Trotz dieses Rückgangs sind beide Benchmarks auf Kurs für wöchentliche Gewinne von 10,9% bzw. 8,6%.
Die laufenden militärischen Aktionen des US-Zentralkommandos gegen den Iran, die Angriffe auf militärische Ziele umfassen, tragen zu erhöhten geopolitischen Risiken bei. Präsident Trump deutete ein potenzielles 'massives Angriff' auf den Iran an, was die Region weiter destabilisieren könnte.
Analysten, darunter Daniela Hathorn von capital.com, bemerkten, dass die Instabilität rund um wichtige Schifffahrtsrouten die geopolitische Risikoprämie auf den Ölmärkten erhöht und die Stimmung der Investoren dämpft.
Giovanni Staunovo von UBS Global Wealth Management warnte, dass der Markt möglicherweise zu optimistisch in Bezug auf eine schnelle Erholung der Ölproduktion im Nahen Osten ist und deutete an, dass der anhaltende Konflikt die Ölpreise stützen wird.
UBS prognostiziert, dass Brent-Rohöl bis Ende des Jahres auf 85 $ pro Barrel fallen wird, was die Bedenken über anhaltende Versorgungsunterbrechungen widerspiegelt.