Ölpreise steigen aufgrund von US-Militärschlägen im Iran und wecken Bedenken über Störungen der Energieversorgung

06/10/2026, 10:03 PM stock_growth energy

Die Ölpreise stiegen am Donnerstag nach den neuen US-Militärschlägen gegen den Iran, wobei die US-Rohöl-Futures für Juli um 2,94 % auf 92,68 USD pro Barrel kletterten und die Brent-Futures für August um 2,52 % auf 95,45 USD pro Barrel anstiegen.

Das US-Zentralkommando bestätigte, dass diese Schläge eine Reaktion auf die anhaltende Aggression des Iran waren, die Raketen- und Drohnenangriffe auf US-Schiffe im Hormuskanal umfasste. Präsident Donald Trump deutete eine Bereitschaft an, militärische Aktionen zu eskalieren, was die Spannungen weiter erhöhte.

Trotz dieser Situation stellte Rystad Energy fest, dass der Ölmarkt derzeit besser in der Lage ist, mit Störungen umzugehen als in früheren Krisen, dank rekordverdächtiger US-Rohlexporte und alternativer Exportrouten.

Allerdings warnte Rystads Senior Vice President Jorge Leon, dass die Wahrscheinlichkeit einer diplomatischen Lösung gesunken ist, was die Ölpreise anfällig für Volatilität macht, während die Anleger das Potenzial für einen längeren Konflikt bewerten.

Mehr Nachrichten