Während einer kürzlichen Aktionärsversammlung erklärte Nvidia-CEO Jensen Huang, dass das Unternehmen die nationale Sicherheit der USA priorisieren würde, wenn kommerzielle Chancen damit in Konflikt geraten.
Er hob hervor, dass Unternehmen, die versuchen, Nvidias Chips in Länder mit Exportbeschränkungen zu schmuggeln, vor erheblichen Herausforderungen stehen würden, da Nvidia solche Systeme nicht unterstützen oder reparieren würde. Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken seitens der US-Regulierungsbehörden über die Risiken des Exports von KI-Technologie in Nationen wie China.
Huang stellte fest, dass Nvidia zwar China-spezifische Chips produziert hat, um den US-Vorschriften zu entsprechen, das Unternehmen jedoch bislang keine Einnahmen aus diesen Exporten generiert hat. Im Geschäftsjahr 2026 stammten nur etwa 9 % von Nvidias Einnahmen aus China, ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.
Huang sprach auch über die Rentabilität von KI-Systemen und erklärte, dass mit der zunehmenden Nützlichkeit der KI-Ausgaben die Nachfrage nach Nvidias Rechenleistung steigt.
Er bekräftigte Nvidias Engagement, 50 % des freien Cashflows an die Investoren durch Aktienrückkäufe und Dividenden zurückzugeben, und hob die starke finanzielle Leistung des Unternehmens mit über 96 Milliarden US-Dollar an freiem Cashflow für das Geschäftsjahr 2026 hervor.
Die Aktionäre genehmigten auch den Vergütungsplan für die Führungskräfte und wählten alle Vorstandsmitglieder erneut, wobei ein Vorschlag zur Änderung der Abstimmungsstatuten angenommen wurde.