Der Stadtrat von New York, geleitet von Sprecherin Julie Menin, untersucht die Marketingstrategien mehrerer Prognosemarkt-Plattformen, nachdem Beschwerden über potenziell irreführende Praktiken eingegangen sind.
Die Untersuchung folgt einem Bericht des Wall Street Journal, der Polymarket beschuldigte, den falschen Eindruck zu erwecken, dass Partner-Inhaltsersteller auf der Plattform mit eigenen Mitteln gewinnen würden. Dies hat auch die Commodity Futures Trading Commission dazu veranlasst, Polymarket zu untersuchen.
Menins Schreiben an die Plattformen deutet auf ein größeres Anliegen hin, ob ähnliche irreführende Werbetaktiken auch von anderen Unternehmen in der Branche angewendet werden.
Während die Untersuchung nicht auf potenzielle Verstöße gegen die Glücksspielgesetze von New York abzielt, ist der Staat derzeit in Rechtsstreitigkeiten gegen Kalshi, Coinbase und Gemini verwickelt, die illegale Glücksspieloperationen vorwerfen. Diese Unternehmen behaupten, dass sie als bundesstaatlich regulierte Finanzbörsen operieren.
Das Ergebnis dieser Untersuchung und etwaiger anschließender Anhörungen könnte die Marketingpraktiken und das regulatorische Umfeld für Prognosemärkte in New York und möglicherweise darüber hinaus erheblich beeinflussen.