Am 23. Juni 2026 gab MSCI bekannt, dass Südkorea in seiner neuesten Überprüfung als 'Schwellenmarkt' eingestuft bleibt, was die Erwartungen auf ein Upgrade zum Status eines entwickelten Marktes enttäuscht.
Diese Entscheidung ist bedeutend, da sie anhaltende Barrieren wie die eingeschränkte Konvertierbarkeit des koreanischen Won und ein rigides Identifikationssystem für Investoren widerspiegelt, die laut MSCI trotz kürzlich vorgeschlagener Reformen durch die südkoreanischen Behörden nicht vollständig gelöst wurden.
Das Finanzministerium Südkoreas bekundete sein Engagement, die Reformen auf den Devisen- und Kapitalmärkten fortzusetzen, mit dem Ziel, schließlich unter den entwickelten Volkswirtschaften aufgenommen zu werden.
In der Zwischenzeit wurde die Überprüfung Indonesiens bis November verlängert, da Bedenken hinsichtlich der Marktzugänglichkeit bestehen, nachdem MSCI zuvor beschlossen hatte, indonesische Aktien aus seinen Indizes auszuschließen.
MSCI wies darauf hin, dass, wenn die Reformen in Indonesien diese Bedenken nicht ausreichend adressieren, das Land möglicherweise in den Status eines Grenzmärkte herabgestuft werden könnte.
Diese Situation unterstreicht die Bedeutung von regulatorischen Reformen für die Beeinflussung von Marktklassifizierungen, die sich erheblich auf Investitionsströme und Bewertungen in beiden Ländern auswirken können.