Meta startet KI-Personalagent-App angesichts von Datenschutzbedenken und Marktdruck

Meta hat seine KI-Personalagent-App, Muse, vorgestellt, die es Nutzern ermöglicht, Aufgaben wie die Buchung von Terminen und die Überwachung von Sicherheitsfeeds an KI-Assistenten zu delegieren. Die App ist in einer kostenlosen und einer Abonnementversion erhältlich, die je nach Nutzung 20 oder 100 US-Dollar pro Monat kostet.

Der CEO von Meta, Mark Zuckerberg, hat angedeutet, dass diese persönlichen Agenten entscheidend für zukünftige Einnahmen sein könnten, insbesondere da das Unternehmen seine Abhängigkeit von digitaler Werbung verringern möchte.

Der Start erfolgt jedoch amid erheblichem Druck, einschließlich eines fast 17 Milliarden US-Dollar schweren Vergleichs im Zusammenhang mit Vorwürfen der Falschdarstellung auf seinen Plattformen. Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheitsrisiken und öffentlicher Widerstand gegen KI-Technologien komplizieren die Lage zusätzlich.

Um diese Risiken zu mindern, hat Meta Sicherheitsmaßnahmen implementiert, die sicherstellen, dass die App in einer isolierten Umgebung arbeitet und keine sensiblen Benutzerdaten ohne Zustimmung abruft. Das Unternehmen untersucht auch potenzielle Einnahmemodelle, die mit KI-gesteuerten Einkaufstransaktionen verbunden sind.

Die Muse-App soll benutzerfreundlicher sein als die Konkurrenz, und Meta sucht aktiv nach externen Sicherheitsforschern, um Schwachstellen durch ein Bug-Bounty-Programm zu identifizieren. Die App wird auf verschiedenen Plattformen zugänglich sein, einschließlich iOS, Android und schließlich über die Ray-Ban Meta-Brille.

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