Marvell Technology meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 2,74 Milliarden US-Dollar, der die von Analysten prognostizierten 2,72 Milliarden US-Dollar leicht übertraf. Das Unternehmen erzielte zudem einen Gewinn von 94 Cent pro Aktie, was marginal über der Konsensschätzung von 93 Cent liegt.
Dennoch fiel die Aktie im vorbörslichen Handel um etwa 8%, was die Enttäuschung der Investoren trotz des positiven Ergebnisberichts widerspiegelt.
Analysten von Bank of America, UBS, Barclays, Wells Fargo und Citi unterstützen weiterhin die Aktie, beibehalten Kaufempfehlungen und Kursziele, die auf ein erhebliches Aufwärtspotenzial hindeuten, wobei Bank of America ein Ziel von 365 US-Dollar festlegt, was einem Aufwärtspotenzial von 51% entspricht.
Die hohen Erwartungen an diesen Ergebnisbericht wurden durch die Ankündigung von Marvell eines Aktienrückkaufprogramms im Wert von 12,2 Milliarden US-Dollar mit Google angeheizt. BofA-Analyst Vivek Arya betonte die Wachstumskurve von Marvell und prognostizierte eine Beschleunigung des Umsatzwachstums, das durch verschiedene Cloud-Kunden vorangetrieben wird.
Joseph Moore von Morgan Stanley, der eine neutrale Gewichtung beibehält, schlug vor, dass die Aktie vor dem bevorstehenden Investorentag ein taktischer Kauf sein könnte, und deutete darauf hin, dass die langfristigen Trends trotz des jüngsten Ergebnisausfalls weiterhin günstig bleiben.